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Saissonabschlusstour am „Tag der deutschen Einheit“

Mit sieben Ollannern und einem Gast ging es um kurz nach 10:00 Uhr auf die Strecke. Ich war der letzte Eintreffende am Mitteltreff, hatte ich doch beinahe zuvor vergessen, die Luft in den Reifen vor dem Start zu prüfen. Vier Wochen „Rennradpause“ forderten sowohl hinten wie vorn ein paar schnelle Hübe aus der Standpumpe und etwas Eile auf dem Weg zum Mitteltreff.

Die Strecke sollte uns Richtung Norden führen und so ging es mit reichlich Rückenwind parallel zum Elbdeich über Sandhörn und die Straße “Am Deich” zum Fährhaus Twielenfleth, wo wir unsere erste Rast machten.

Ja, war ein anderer Tag. Aber der gleiche Fluss. 😉

Nein, natürlich nicht. Aber etwas erstes Besonderes war es schon, die anschließende Fahrt in der Gruppe dort über den Deich und auf dem „Elberadweg“ bis auf Höhe des Bassenflether Strandes. Bin ich bisher im Verein so noch nie gefahren. Nun ja. Der Weg ist kurz und so radelten wir nur wenige Augenblicke später auf der Strasse Bassenfleth am alten KKW vorbei und dann über die Schwinge-Klappbrücke in Richtung Bützfleth.

Allerdings ging es hinter Stade-Schnee an der L 111 auch gleich wieder auf der „Strasse“ Schneedeich bis nach Bützfleth hinein, wo wir den Ort schnell wieder in Richtung Bützflether Moor verließen. Über Asselermoor und Ritschermoor ging es immer noch mit kräftigem Rückenwind rüber nach Engelschoff. Weiter nach Großenwörden und ran an den Ostedeich.

In Osten wollten wir eigentlich die Schwebe-Fähre nehmen. Die hatte aber gerade den ersten Zentimeter Fahrt in Richtung anderer Oste-Seite aufgenommen. So ließen wir uns nur von einer freundlichen Person ablichten und fuhren dann ein Stück weiter bis zur Bundesstraßenbrücke, um dort auf die andere Seite der Oste zu wechseln. Den nächsten Abschnitt, an Hemmoor vorbei, ein Stück weit parallel zur Bahnlinie und über Hemm nach Oberndorf kannte ich noch nicht.

Alle mal stillhalten.

Von Oberndorf ging es direkt auf die Wingst zu und der geneigte Leser ahnt es schon, rauf auf den Olymp. Nachdem ich nun endlich mal ein Stück vorne fahren konnte, nämlich im bis zu 18% steilen Schlussanstieg, wollten wir eigentlich irgendwo einkehren. Aber irgendwie fand sich keine geeignete Lokalität. So radelten wir weiter, in Richtung Südost mit nun kräftigem Seiten-, bzw. Gegenwind.

Nee, kein Zuckerschlecken. Ich war froh dass einige unter uns dem Wind längerfristig die Stirn geboten haben. Für mich war das nichts. Mit meinen knapp 63 kg musste ich an der Windkante aufpassen, nicht von der Straße gepustet zu werden. In Lamstedt suchen wir weiter vergeblich nach einer Einkehrmöglichkeit. Alles dicht am Tag der deutschen Einheit. Also erst mal eine kurze Versperpause an der Hauptstraße des Ortes und dann schnell weiter. Wir einigten uns auf einen die Tour abschließenden Halt im Dante in Horneburg.

Kurz hinter Lamstedt wartete dann noch ein kleines optisches Schmankerl auf uns. Der Bullenberg in Nindorf. Eine fantastische Sicht über das Ostetal trotz der doch etwas trüben Bedingungen bot sich uns oben auf einer der Aussichtsflächen angekommen.

Bei schönem Wetter wäre sicher ein Blick bis Stade möglich.

Danach erst mal eine schöne Abfahrt auf einer langen Geraden 😉 rüber zur Ostefähre Brobergen. Wir ließen es uns nicht nehmen, am Broberger Roland ein weiteres Gruppenfoto zu machen. Dabei half uns ein Hanomag-Fan, der sich mit vielen seiner Mitstreiter mit Zugmaschine und Anhänger am Osteufer zu einer „Fährpause“ versammelt hatte. Ich habe sechs Zugmaschinen gezählt.

Der Broberger Roland schaut stumm zu.

So, nun wurde es aber auch Zeit, sich weiter der Heimat zu nähern. Über Brobergen, Heinbokel, Schwinge und Fredenbeck fuhren wir auf direktestem Weg Richtung Horneburg. In Horneburg angekommen steuerten wir das Dante an. Dort versorgten wir uns mit den notwendigsten Grundnahrungsmitteln des Radfahrers. Pizza, Weizenbier und koffeinhaltigen, Warm- und Kaltgetränken.

Derart gestärkt fuhren wir die letzten Kilometer gegen den Wind in einer verkleinerten Gruppe rüber nach Mittelnkirchen. Michael und Lorne waren ja schon quasi zu Hause. In Mittelnkirchen spalteten wir uns weiter auf. Ein kurzer Abschiedsgruß im Fahren, für mehr war ich mittlerweile zu müde.  Am Rathaus in Steinkirchen trennte sich auch Bernd K. von mir und ich war dann drei Minuten später wieder vor meiner Haustür angekommen. Knapp 133 km standen auf der Uhr. Die Oberschenkel brannten und fühlten sich an wie Blei. Zumindest bis zur wohlverdienten Dusche. 😉

Die Strecke als Track dargestellt in Basecamp.

Eine schöne Tour mit einigen neuen oder auch selten befahrenen Abschnitten und Aussichtspunkten lag hinter mir. Ich bedanke mich im Namen aller Teilnehmer für die Ausarbeitung und den Windschatten. 🙂

PS: Auch wenn der Titel des Beitrages “Saisonabschlusstour” lautet, so hoffen wir doch alle das uns das Wetter der kommenden Monate noch einige schöne Touren ermöglichen wird. So long Radsportfreunde.

Zeitfahren Hamburg – Berlin

Am 12.10.19 haben sich Thomas vom Ollanner Radteam und Volker vom Radsport Himmelpforten nach Hamburg begeben um dort am traditionellen Zeitfahren von Hamburg nach Berlin teilzunehmen.

Der Wetterprognose war leider nicht sehr positiv,  aber davon wollten wir uns nicht abhalten lassen. Also Regenjacken an und ab zum Start.  Um 6:51 Uhr ging es auf die Reise.

Nach fast genau 40 KM im Regen wurden wir zum ersten Stopp gezwungen. Volker hatte vorne eine Plattfuß. Also fix einen neuen Schlauch rein, Luft aufgepumpt und weiter ging die Fahrt.

Zwei Minuten später dann nochmal Plattfuß bei Volker. Diesmal haben wir den Mantel sorgfältiger abgesucht und siehe da. Ein Stein hatte sich schön in den Mantel gedrückt. Ein richtig schöner Cut.

Dieser wurde mit einem 5-Euro Schein von innen verdeckt und mit einem weiteren neuen Schlauch ging es (natürlich im Regen) weiter. 

Nach ungefähr vier Stunden erreichten wir den einzigen Kontroll-und Verpflegungspunkt in Dömitz. Der Regen hatte endlich aufgehört und so ging es nach einer kleinen Stärkung weiter.

Als hätten die zwei Reifenpannen von Volker uns nicht schon genug Zeit gekostet, machte sich ein undefiniertes Geräusch am Hinterrad von Volker bemerkbar.

Das stellte sich dann als Bruch eines Distanzrings im Zahnkranz heraus. Da wir diesmal ausnahmsweise dafür keinen Ersatz dabei hatten, hieß es “Augen zu und durch – wird schon halten”

Und so war es zum Glück auch. Nach ungefähr 9 Stunden/netto 10,5 Stunden/brutto erreichten wir das Ziel am Wannsee in Berlin-Gatow.

Die kleinen Verzögerungen waren aber nicht so schlimm, denn der Bus mit den Duschsachen war noch nicht in Berlin angekommen. 

Wir haben dann erst einmal eine Bratwurst gegessen und uns mit anderen Teilnehmer unterhalten. Die Klamotten sind dann auch irgendwann eingetrudelt und so ging es dann frisch geduscht zum Bahnhof-Spandau.

Unser Zug sollte dann auch noch 75 Minuten Verspätung haben. Es ging also quasi alles schief, was schieflaufen konnte.

Hat uns trotzdem Spaß gemacht.  Ein besonderer Dank nochmal an Lorne für die Organisation und den Shuttle-Service zum Start.

Ich hoffe mal, dass wir im nächsten Jahr mit vielleicht größerer Truppe einen neuen Versuch starten werden.

Thomas Segeler

RTF Almabtrieb RSG Miitelpunkt Nortorf

Am 03.10.19 haben sich 3 Ollanner in die Nähe von Kiel begeben um dort an der RTF Almabtrieb teilzunehmen.

Wolfgang, Lorne und Thomas hatten sich für die 150 km Runde entschieden. Vor Ort traf man sich noch mit Volker aus Himmelpforten.

Bei einer Durchschnittstemperatur von 8°C  ging es pünktlich um 9:00 Uhr auf die sehr gut ausgeschilderte Strecke. 

Wolfgang hatte sich entschieden ein etwas moderateres Tempo anzuschlagen und sich darum etwas weiter hinten eingereiht.

Lorne, Thomas und Volker, die am 12.10.2019 gemeinsam beim Zeitfahren Hamburg-Berlin teilnehmen, wollten ein etwas sportlicheres Tempo anschlagen und so fanden sie sich im vorderen Feld wieder. 

An der ersten Verpflegungsstation wurde dann aber entschieden die schnellen Fahrer ziehen zu lassen und so ging es erst mal in 3er-Formation weiter.

Zu allem Überfluss gab es dann aber zu den ohnehin schon schattigen Temperaturen eine ordentliche Dusche von oben.

Die gute Laune haben wir uns dadurch natürlich nicht vermiesen lassen.  An einer Verpflegungsstation konnte dann auch der Kälte mit einer Portion warmer Rote Grütze mit Vanille-Soße entgegengewirkt werden

Das landschaftliche Highlight war sicherlich die Fahrt direkt an der Ostsee-Promenade.  Salzwassergeruch in der Nase und ordentlich Wind von der Seite.

Alles in Allem ein schöner Tag auf einer schönen Strecke.

Thomas

St. Pauli Kaperfahrt

Am 08.09.19 haben sich fünf Ollanner nach Barsbüttel begeben um dort an der St. Pauli-Kaperfahrt bzw. am Marathon to Hell teilzunehmen.

Wolfgang, Lorne und Thomas hatten sich für die 217 km lange Marathondistanz, sowie Michael und Bernd K. für die 80 km Kapernfahrt entschieden.

Bei frischen Temperaturen ging es ab 7:30 Uhr auf die sehr gut ausgeschilderte Strecke. Auch an den Verpflegungsstationen blieben keine Wünsche übrig.

Obwohl 1200 Höhenmeter über die lange Marathondistanz gesehen nicht so viel ist, so waren doch die ständigen Wellen gerade auf den letzten 50 km sehr kräftezehrend.

Alles in allem eine sehr gelungene Veranstaltung, die sehr zu empfehlen ist.

Thomas

EuroEyes Cyclassics

Bei den EuroEyes Cyclassics haben in diesem Jahr Franziska Kampmann und Jens-Lorenz Dethlefs zugeschlagen.

Franziska hat in ihrer AK Seniorinnen 1 den 1. Platz, insgesamt den 4. Platz belegt. Für die 56 Kilometer brauchte sie 1 Stunde und 25 Minuten, was einem Schnitt von 39,9 km/h entsprach.

Lorne Dethlefs ist über die 150 KM gestartet und hat den insgesamt 191. Platz und in seiner AK Senioren 4 den 5. Platz belegt. Lorne brauchte für die Strecke 3 Stunden 47 Minuten, was einen Schnitt von 41,1 km/h bedeutete.

Auch Bernd Aldag hat sein gestecktes Ziel über die 100 Kilometer von 40 km/h im Schnitt mit 41,4 km/h weit übertroffen. Er brauchte für die Strecke 2 Stunden 27 Minuten. Platzierung AK 68, insgesamt Platz 257.

Weitere Platzierungen über 60 Kilometer: Michael Baasch AK 339, insgesamt 1241 Rene Kampmann AK 87, insgesamt 277 Johannes Kohl AK 154, insgesamt 1756

Über 100 Kilometer: Thomas Segeler AK 176, insgesamt 571 Robert Wichmann AK 343, insgesamt 1146

Wichtig: Alle 8 Ollanner sind heil ins Ziel gekommen und mit ihrer Leistung mehr als zufrieden.

Allen einen herzlichen Glückwunsch!

Paris – Brest – Paris

Er hat es geschafft. Lorne ist nach über 1200 Kilometern und 63 Stunden und 59 Minuten wieder in Paris angekommen.

Eine Mega Leistung. Wir vom Ollanner Radteam gratulieren herzlich! Und Sonntag dann die Euroeyes Cyclassics in Hamburg…

Wolfgang musste unterwegs leider abbrechen. Kopf hoch! Dann wieder in vier Jahren.

Paris – Brest – Paris

Jens-Lorenz Dethlefs und Wolfgang Rohdewald starten am 18.08.2019 bei Paris – Brest – Paris in Rambouillet.

Etliche tausend Trainingskilometer und mehrere Brevets wurden absolviert. Jetzt folgt die Königsdisziplin.

Einen tollen Bericht gab es bereits am 08.08.2019 im Stader Tageblatt. Den findet ihr hier:

Am letzten Wochenende haben wir eine längere Tour über die Geest gemacht. Wir fuhren wir durch einen Ort Namens “Brest”. Dabei entstand dieses Foto:

Ebenfalls am Start sind Klaus Waldvogel vom VFL Stade und Volker Luga vom RS Himmelpforten.

Wir wünschen den beiden Extremsportlern, anders kann man es wohl nicht nennen, ganz viel Spaß, einen schmerzfreien Hintern und extrem gute Beine. Viel Glück!

24h Rad am Ring

Lorne Dethlefs ist zusammen mit 545 weiteren Fahrern bei Rad am Ring am Nürburgring an den Start gegangen. Bei durchgängig schlechtem Wetter absolvierte er 18 Runden mit 468 Kilometern und 9900 Höhenmetern.

Er konnte damit in seiner Altersklasse den ersten und in der Gesamtwertung den 33. Platz belegen.

Hammer! Herzlichen Glückwunsch!