Wenn der Dreiländergiro ruft, ist das Ollanner Radteam traditionell mit dabei. Auch in diesem Jahr machten sich Jens Lorenz Dethlefs, Volker Luga, Martin Preuss und Bernd Aldag auf den Weg nach Nauders in Tirol, um am 33. Dreiländergiro 2026 teilzunehmen. Die traditionsreiche Veranstaltung gilt als einer der anspruchsvollsten Jedermann-Radmarathons Europas und führte die Teilnehmer durch Österreich, Italien und die Schweiz.

168 Kilometer und mehr als 3.300 Höhenmeter
Der Dreiländergiro bildet den Höhepunkt der sogenannten Girodays, einer gesamten Radsportwoche mit verschiedenen Wettbewerben rund um Nauders. Rund 3.000 Radsportler gingen am Sonntagmorgen um 6.35 Uhr auf die Strecke.



Für das Ollanner Radteam begann der Wettkampftag bereits um 5 Uhr mit dem Frühstück, ehe es in die Startaufstellung ging.



Die Fahrer meisterten auf der Engadin-Strecke rund 168 Kilometer und mehrere berühmte Alpenpässe. Nach dem Start führte die Route zunächst über den Reschenpass nach Italien, ehe der legendäre Anstieg zum Stilfser Joch (Stelvio) wartete. Auf 24 Kilometern mussten dort rund 1.720 Höhenmeter bewältigt werden – mit Steigungen von bis zu 13 Prozent.
Anschließend führte die Strecke über den Umbrailpass in die Schweiz und weiter über den Ofenpass, bevor das landschaftlich reizvolle Engadin und schließlich die Norbertshöhe den letzten Anstieg vor dem Ziel bildeten.


Sturz sorgt für Ausfall
Für das Ollanner Radteam verlief der Renntag nicht ganz ohne Rückschläge. Bereits in der Startphase musste Martin Preuss nach einem Sturz das Rennen vorzeitig beenden. Die übrigen drei Athleten erreichten das Ziel in Nauders.


Podiumsplatz für Jens Lorenz Dethlefs
Besonders erfolgreich verlief der Dreiländergiro für Jens Lorenz Dethlefs. Mit einer Zeit von 7:30:51 Stunden belegte er Platz 596 im Gesamtklassement und erreichte den 3. Platz seiner Altersklasse.
Die weiteren Ergebnisse des Ollanner Radteams:
Volker Luga: 7:33:07 Stunden, Gesamtplatz 613, Platz 31 der Altersklasse
Bernd Aldag: 8:06:03 Stunden, Gesamtplatz 787, Platz 156 der Altersklasse
Begeisterung für eines der härtesten Jedermannrennen Europas
Trotz der enormen körperlichen Anforderungen fällt das Fazit des Teams durchweg positiv aus. Die perfekte Organisation, die spektakuläre Alpenkulisse und die sportliche Herausforderung machen den Dreiländergiro für die Radsportler aus dem Alten Land zu einem festen Bestandteil ihres Wettkampfkalenders.
Textquelle: Kreiszeitung Wochenblatt (Link)
















































































