Björns Eindrücke vom EZF 2010


Nach fünfmonatiger Planung, unzähligen Emails, mehreren Sitzungen, endlosen Telefonaten, unendlichem Ärger mit den Behörden sollte es nun stattfinden.

Unser erstes Zeitfahren!

Der Abend vor dem Zeitfahren begann mit der Säuberung der Strecke. Mit 12 Leuten sind wir die Strecke abgefahren. Besen und Schaufeln im Kofferraum und haben in den Kurven jeden Krümel beseitigt.

Danach dann die letzten Listen ausdrucken und die Sachen schon mal ins Auto bringen.

Kaum geschlafen, hast Du an alles gedacht und wie wird das Wetter, klingelte dann der Wecker.

Mocca kochen und letzte Infos aus dem Netz holen. Ab zur Halle…….

Die Aufbauarbeiten gingen schnell vorbei. Die ersten Fahrer erschienen. Bauten ihre Hightech Räder zusammen und fuhren sich schon warm.

„Kann mal einer Kaffee kochen?!“ Entsetzte Gesichter: „Wieso Kaffee?!“ Niemand hatte an das schwarze Gold gedacht. Schnell die Frauen anrufen und Kaffeemaschinen besorgen. Ging ja gut los……

Kurz nach 8 Uhr. Die 21 Streckenposten wurden eingewiesen und fuhren an ihre zugewiesenen Punkte.

Halb 9 Uhr. Letzte Einweisung der Zeitnehmer und dann auf zum Startbereich.

Uhr einstellen und dann die ersten Starter aufrufen. Jetzt geht es los!

Punkt 8:55 Uhr ging Haky auf die Strecke, um 9:01 Uhr dann der erste auswärtige Teilnehmer.

Nach 100 Teilnehmern und echt gefühlten 8 Grad, wurde Michael als letztes auf die Strecke geschickt. Geschafft. Ich habe meinen Part zusammen mit Skoddi und Bernd erledigt. Erst mal eine rauchen.

45 Minuten später waren dann alle heil ins Ziel gekommen. Michael wurde als letztes von den Kindern und Zeitnehmern ins Ziel gepeitscht. Die Kinder hatten wirklich für viel Lärm gesorgt. Sonst wäre es wohl sehr still gewesen im Zielbereich.

Mit dem Essen und den Getränken klappte auch alles wunderbar. Keine Beschwerden…..

Von der Strecke schwärmten die meisten, eigentlich alle. Sie war gut abgesichert und wurde als „anspruchsvoll“ eingestuft. Boah, anspruchsvoll und das ohne Berge oder auch nur Hügel. Aber die vielen scharfen Kurven und das ständige Abbremsen, bzw. Beschleunigen hat wohl den meisten sehr viel abgefordert.

Anschließend gab es die Siegerehrung. Oliver Bergmann gewann mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 43 km/h. Wie schnell wäre er denn gewesen, wenn die Strecke nur geradeaus gegangen wäre?! Wahnsinn!

Nun konnte locker geplaudert und endlich ein Pils getrunken werden.

Es hat alles geklappt, besser als gedacht. Ich war zufrieden und erleichtert.

Hier ein paar Zahlen: Es waren 46 Helfer eingesetzt und 85 Teilnehmer fuhren innerhalb kürzester Zeit 2550 KM.

Und uns ist auch ein großer Fehler unterlaufen. Wir haben vergessen eine Frauenwertung zu machen. Das tut uns, und damit spreche im Namen unseres Teams, leid! So etwas darf  nicht passieren.

Siegerin bei den Frauen wurde Anneke Dauter mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von über 35 km/h!

Herzlichen Glückwunsch noch mal.

Ich bedanke mich bei allen Mitgliedern des Ollanner-Radteams, dem gesamten Helferteam, der freiwilligen Feuerwehr Steinkirchen und dem DRK!

Nur mit so einer Truppe kann man so ein Event organisieren und durchführen.

Dank gilt auch unseren Sponsoren Partiservice Hauschildt und dem Balance in Steinkirchen.

Auch bei den befreundeten Radsportvereinen möchte ich mich bedanken, die uns mit ihrem Equipment und ihrer Erfahrung mit Veranstaltungen unterstützt haben.

 

Björn Welskopp